Zell ist im ältesten Pfarreienverzeichnis des Bistums Regensburg von 1326 bereits als Pfarrei ausgewiesen und zählt damit zu den ältesten Pfarreien zwischen Donau und Regen.

Im Jahre 1329 (Vertrag von Pavia) wurde Zell getrennt. Die Grenze bildete die durch die Ortschaft verlaufende Straße, die heutige Bundesstraße 16. Oberzell als nördlich der Straße gelegener Ortsteil mit der Burg Lobenstein kam unter kurpfälzische Herrschaft.
Der südliche Ortsteil Unterzell mit der Pfarrkirche blieb dagegen bayerisch. Im Laufe der Geschichte erfolgte durch verschiedene Ereignisse mehrmals eine Wechsel der jeweiligen Glaubensbekenntnisse.

Die Pfalz wurde dann aber bayerisch und somit katholisch. Der gemeinsame Glaube war wiederhergestellt. Im Juli 1983 wurden dann auch die Ortsbezeichnungen Unter- und Oberzell aufgehoben. Offiziell gilt seitdem die Bezeichnung Zell.

Auch die schulische Entwicklung in der Gemeinde wurde ursächlich durch das Kirchenwesen initiiert und geprägt. Im Jahre 1663 wurde nämlich Pater David Steger aus dem Kloster Frauenzell ausgelagert und als Pfarrvikar nach Zell entsandt. Er hatte in Zell und Martinsneukirchen abwechselnd Gottesdienste abzuhalten. David Steger richtete die erste Schule in Zell ein und führte selbst die Schulaufsicht. Mit 1666 beginnt die älteste vorhandene Pfarrmartikel von Zell.

 

 

Weitere Informationen unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.seelsorgeeinheit-wald-zell.de